Innovationen

Innovative Beschichtungssysteme

EUROPIPE und MÜLHEIM PIPECOATINGS haben in Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung neue und innovative Beschichtungssysteme entwickelt und getestet.

Unser Ziel ist, für jedes Medium die optimale Beschichtung zu finden, ganz gleich, ob es sich um den Transport von Erdgas, Wasserstoff, CO2, Salzwasser oder aggressive Brauchwasser handelt.

Industrie 4.0

vierpunkt

Ankuppeln von Testringen

Eine zerstörende Prüfung ist eine Prüfmethode, bei der das Rohr nach dem Beschichtungsprozess beschädigt oder zerstört wird, um seine physischen Eigenschaften wie Härte, Zugfestigkeit oder Schlagzähigkeit zu bestimmen oder die Anforderungen der Beschichtung an Prüfplatten im Labor zu verifizieren.

Um zerstörende Prüfungen am fertigen Produkt zu vermeiden, hat MPC ein Verfahren entwickelt und patentiert, bei dem, mit eigens designten Rohrringkupplungen, Testringe aus gleichem Material und Eigenschaften an einem Projektrohr angekuppelt werden. Der Rohrring durchläuft bei gleichen Prozessparametern die Beschichtung und kann nach Fertigstellung abgekuppelt und für zerstörende Prüfungen genutzt werden. Dieses Verfahren reduziert die Nacharbeit an Projektrohren und vermeidet eine Neubeschichtung des nachgearbeiteten Rohres.

Beschichtung von Clad Pipes

Clad Pipes sind plattierte Rohre, bei den zwei unterschiedliche Metalle verbunden werden. Dadurch wird die Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion und die Festigkeit erhöht. Die hochlegierte innere Auflage dient dem Zweck, das außenliegende Trägermaterial vor den zu transportierenden Medien zu schützen. Eine besondere Herausforderung ist, dass die hochlegierte gebeizte Auflage, beim Beschichtungsprozess, keinen Kontakt mit anderen Metallen bekommt.

Für diese Kontaktvermeidung hat MPC eigene Strahlkappen konzipiert, die beim Strahlprozess die Rohrinnenfläche versiegelt und eigens Rohrkupplungen designt, die beim Beschichtungsprozess keine Kontaktrückstände hinterlässt. Diese Weiterentwicklung stellt sicher, dass die hochlegierte gebeizte Fläche ihren Ursprung behält.

Werksbeschichtung für Rohre mit unterschiedlichen Wanddicken (Transition Pipes)

Transition Pipes sind Rohre mit unterschiedlichen Wanddicken. Bei längeren Rohrleitungen reduziert sich der innere Druck und mit der Druckreduzierung ist es aus wirtschaftlichem Aspekt sinnvoll, die Wanddicke der Rohrleitung zu verringern. Um den Übergang zu der geringeren Wanddicke zu realisieren, werden Transition Pipes benötigt. MPC hat ein Verfahren entwickelt, die Wanddickenunterschiede bei gleichen Prozessparametern innerhalb der werkseitigen Beschichtung zu kompensieren. Dieses Verfahren reduziert den Aufwand zum Nachisolieren der Rundnaht und bietet durch die werkseitige Beschichtung höheren Schutz.

Wärmebehandlung

Die Wärmebehandlung beinhaltet ein zeitlich begrenztes Erwärmen von Rohren während des Beschichtungsprozesses. Hier werden die Stahlrohre auf bestimmte Temperaturen, unter Beachtung der Erwärmungs- und Abkühlungsgeschwindigkeiten zur Verbesserung der Werkstoffeigenschaften, erwärmt. (South Stream Projekt)